Viel zu heiß für Gladiatoren

09.06.2014, 16:00 von Ralf Schiffer (Kommentare: 0)

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Die Niederheider Bruderschaft hatte wieder Kinder aufs St. Bernhard-Gelände eingeladen.

Das Familienfest der St. Johannes-Bruderschaft Niederheide war im vergangenen Jahr buchstäblich ins Wasser gefallen. Von Regen diesmal keine Spur. Bei schwülwarmem Sommerwetter ging es jedoch eher ruhig zu auf dem Gelände des St. Bernhard-Gymnasiums. Gefragt waren vor allem die Plätze im Schatten.

 

Das war schon fast ein wenig zu viel des Guten: Das schweißtreibende Wetter sorgte dafür, dass nur vergleichsweise wenige Kinder wie Gladiatoren kämpften oder mit dem Lasergewehr schossen. Max Koroschetz belohnte nicht nur die treffsicheren Kids mit Süßigkeiten. Zum Glück lag die Hüpfburg im Schatten und die Fahrt im kleinen Kinderkarussell der Freiwilligen Feuerwehr sorgte für ein bisschen Erfrischung.

 

Pfarrer Jürgen Lenzen war nicht entgangen, dass es im Forum des Gymnasiums unangenehm warm war – die Messe fiel deshalb kürzer aus als sonst üblich. Während sich Lenzen anschließend in schwarzer Jeans und schwarzem T-Shirt unters Volk mischte, kam das Königshaus im schwarzen Anzug. König Marcus Schreiber und seine Minister Christian Schreiber und Frank Müller und die beiden Ehrenzüge „Steile Brise“ und „Om letzte Stipp“ sorgten dafür, dass niemand Hunger oder Durst haben musste.

 

Was ihnen wichtig war: Dass das Familienfest auch für Familien erschwinglich ist. Ganz in diesem Sinne spendierte die Bruderschaft jedem Kind zwei Freigetränke und Gratis-Waffeln. Die Tellschützen betreuten das klassische Büchsenwerfen – auch hier gab es für alle, die sich daran beteiligten, zur Belohnung Süßigkeiten, und zwar unabhängig von der Treffsicherheit.

 

Gegen Mittag dann rückten die Ponys vom Diepeshof an. Das Ponyreiten hatte zwei positive Aspekte: Es war für die Kids gratis. Außerdem war es im Klosterpark unter Bäumen angenehm kühl. Trotz klassischen Freibad-Wetters waren die Schützen mit der Resonanz zufrieden – das Familienfest wird es auch im kommenden Jahr wieder geben.

 

 

Quelle:  WZ-Online

Bericht:  Rudolf Barnholt

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